Kurz vor dem Einschlafen hatten wir uns noch über Internet die Eintrittskarten für das Empire State Building besorgt, damit es auch ohne großes Schlange stehen losgehen konnte heute. Sinnlos, wir sparten uns dadurch nur ungefähr fünf Minuten. Die meiste Zeit mussten wir trotzdem vor den Aufzügen stehen.
Von unten sieht es schon beeindruckend aus. Also hoch da.
New York von oben. Und erst jetzt kapiere ich wie groß die Stadt wirklich ist. All das was wir den Tag zuvor abgegangen waren, was schon so groß erschien. Das ist nur ein Bruchteil ganz da hinten um die hohen Häuser rum. Und das Empire State Building steht ja mitten in Manhattan. Fast nochmal so weit ist es hoch zum Central Park.
Wieder unten gehen wir in Richtung Flatiron Building und dann weiter Richtung East Village.
Meist machen wir es so bei solchen Besichtigungen, dass wir irgendwann den Reiseführer beiseite lassen, nur die grobe Richtung wissen in die wir müssen, und uns dann treiben lassen. Von dem Aussehen der Umgebung, von den Leuten und wohin sie sich bewegen… Meist machen wir das dann wenn wir Hunger haben. Und so standen wir irgendwann vor einem Lokal vor dem Leute Fotos machten. Viele Leute. Draußen stand „Delicatessen“, wenn man durch die Fenster sah, sah es aber nicht unbedingt nach Dallmayr aus. Wir sind also rein, und es war toll. Sehr urig, viele viele Bilder mit Stars an den Wänden, irgendwie war es klar dass das hier toll sein muss. Klassisches Burgerrestaurant. Das Essen ohne Schnörkel, das was es gab war aber super. Erst im Hotel haben wir dann nachgelesen dass „Katz’s Delicatessen“ auch das Lokal mit der berühmten Szene aus „Harry und Sally“ ist. (Auf dem dritten Bild hier unten ist der Tisch auch markiert. Da hängt ein Schild drüber)
Auch für das 9/11 Memorial hatten wir uns die Karten noch den Abend zuvor besorgt. Und auch dahin ging’s mit der U-Bahn. Sehr schön dass da eigentlich immer eine kommt wenn man am Bahnsteig steht. Aber noch ein paar Worte zum U-Bahn-System: Rolltreppen gibt es fast nicht. Da wohnen wir in München wirklich im Vergleich zu fast allen Städten in der Stadt der Glückseligen. Und noch was liebe New Yorker: Wenn ihr die Klimaanlage in euren U-Bahnen etwas weniger aufdreht, dann hat’s in den Bahnhöfen nicht 45°C und in den Zügen nicht 15°C. Diese Temperaturunterschiede und schweißtreibenden Zustände in den Bahnhöfen sieht man nicht in den Filmen. In Zukunft werde ich aber immer dran denken.
Das Memorial ist gut gelungen. Mehr kann man nicht wirklich sagen. Bedrückend ist es.
Zum Tagesabschluß haben wir uns nochmal mit dem in Niagara Falls kennengelernten Paar getroffen, und sind zu Fuß über die Brooklyn Bridge. Manhattan von der anderen Seite bei Nacht zu sehen war toll. Das hat uns so gut gefallen, dass wir da gleich noch etwas länger geblieben sind als eigentlich gewünscht. Wir haben uns etwas verlaufen ;)
Und am Ende des Tages: Der Times Square. Jetzt hatte ich endlich das Gefühl in New York zu sein. Es ist beeindruckend was da alles gleichzeitig um einen rum blinkt, wieviele Leute dort sind, und wie sich alle freuen und lachen. Leider war der Naked Cowboy nicht da. Da ich den aber unbedingt sehen will ;) war klar, wir müssen die nächsten Tage nochmal kommen.
Hammer Bilder (as usual), besonders das mit den drei Cabs von oben find ich stark.